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Tipps zum Konfektionieren von Kissen

Tipps zum Konfektionieren von Kissen

Kissen sind mehr als nur Details, sie gehören zu jedem bequemen und einladenden Sofa dazu. Deshalb ist es wichtig, dass sie perfekt zur Dekoration passen. Nachdem man die Art und die Maße der Kissen gewählt hat, kann jeder die Bezüge, die perfekt zum Raum passen, selber konfektionieren. Wählen Sie nun die gewünschte Endbearbeitung und setzen Sie sie mit unseren Tipps einfach und bequem um.

Die Schritte

  1. Das geeignete Kissen auswählen
  2. Die Endbearbeitung vornehmen
    • Einfache Ausführung
    • Ausführung mit Rüsche
    • Schleifchen
    • Endbearbeitung mit Paspel oder paspeliertem Schrägband

1. Das geeignete Kissen auswählen

  • Für Kissen und Betten
    Nehmen Sie vorzugsweise Kissen in Kopfkissenform, die es in mehreren Varianten gibt. Die gängigsten Varianten: das quadratische Kissen mit den klassischen Maßen 40 × 40 cm oder die modernere Ausführung mit 50 × 50 cm oder 60 × 60 cm. Das rechteckige Kissen hat üblicherweise die Maße 50 × 35 cm oder 60 × 40 cm.
  • Für Stühle und Hocker sind flache Kissen/Stuhlkissen ideal.

2. Die Endbearbeitung vornehmen

  • Einfache Ausführung
    Je nach gewünschter Größe ist es in den meisten Fällen möglich, einen Kissenbezug in einer Stoffbreite von 140 cm zu fertigen. Addieren Sie einfach 1,5 cm für die Nähte zu Ihren Maßen hinzu.
  • Ausführung mit einer Rüsche
    Planen Sie 1,5 bis 2 cm für einfache Nähte ein und wählen Sie tendenziell eher eine kleine als eine zu breite Rüsche.
  • Schleifchen
    • Schneiden Sie Streifen, die 4 cm breit und etwa 30 cm lang sind.
    • Falten Sie sie in 4 Teile, um ein 1 cm breites Schleifchen zu erhalten.
    • Planen Sie für die Schleifchen 10 cm Breite ein und falten Sie sie wie folgt in 4 Teile: 1+4+4+1.
  • Endbearbeitung mit Paspel oder paspeliertem Schrägband
    Diese Bordüre unterstreicht den Umriss eines Kissens auf elegante Weise. Um eine Paspel zu fertigen, benötigen Sie Schrägband, dessen Breite vom Durchmesser der gewählten Schnur abhängt. Die Schnur müssen Sie je nach dem gewünschten Ergebnis auswählen.
    • Das Schrägband konfektionieren Natürlich finden Sie im Kurzwarenladen fertiges Schrägband, aber für eine persönlichere Note haben Sie die Möglichkeit, das Schrägband selbst herzustellen – aus einem Stoff, der zu Ihrer Arbeit passt. Gehen Sie wie folgt vor:
      • Zeichnen Sie für ein 1 cm breites Schrägband alle 3 cm Schrägstriche auf den Stoff.
      • Schneiden Sie die Stoffbahnen entlang der Striche ab.
      • Stecken Sie zwei Streifen zusammen (Außenseite auf Außenseite) und nähen Sie.
      • Stecken Sie anschließend die anderen Streifen so fest, dass eine Art Zickzackform entsteht.
      • Nähen Sie 1 cm vom Rand entfernt und schneiden Sie dann die Nahtzugabe zurück.
    • Die Paspel fertigen
      • Legen Sie die Schnur so auf die Rückseite des Schrägbands, dass sie in der Mitte liegt und am Ende 1 cm frei bleiben.
      • Falten Sie das Schrägband so in 2 Teile, dass Sie die Schnur in der Mitte einfangen.
      • Stecken Sie die gesamte Länge mit Nadeln ab, damit der Stoff nicht verrutscht.
      • Nähen Sie mit der Maschine und verwenden Sie dabei einen speziellen Fuß (Reißverschlussfuß oder Paspelfuß), um möglichst dicht an der Schnur einstechen zu können.
      • Stecken Sie die Paspel so auf der Außenseite des Stoffs fest, dass die Schnittkanten übereinander liegen.
      • Falls nötig, beschneiden Sie die Ränder der Paspel, sodass die Breite mit der Naht des grünen Stoffs übereinstimmt.
      • Beginnen Sie mit der Naht in 1,5 cm Entfernung vom Anfang der Paspel, um die Enden verbinden zu können.
      • Versäubern Sie die Rundungen oder Ecken.
      • Um die Enden zu verbinden, schneiden Sie die Schnüre so ab, dass sie sich zwar berühren, aber nicht übereinanderliegen.
      • Falten Sie das eine Ende und wickeln Sie es um das andere Ende.
      • Nähen Sie, um die Arbeit abzuschließen.